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...in den drei Studiengebieten des Sportstudiums

Theorie und Praxis der Bewegungs- und Sportbereiche

  • Leichtathletik
  • Gerätturnen
  • Gymnastik/Tanz
  • Schwimmen
  • Rückschlagspiele (z.B. Badminton, Tennis, Tischtennis, Volleyball)
  • Wurfspiele (z.B. Basketball, Handball)
  • Torschussspiele (z.B. Fußball, Hockey)
  • Gesundheits- und Natursport (z.B. Bootssport, Fitnesssport, Kampfsport, Rollsport, Wintersport, Bewegungsfelder / Psychomotorik)

Sportwissenschaftliche Arbeitsbereiche

  • Leistung und Gesundheit (Sportmedizin)
  • Training und Bewegung (Trainings- und Bewegungswissenschaft)
  • Schule und Unterricht (Sportdidaktik)
  • Erziehung und Bildung (Sportpädagogik)
  • Entwicklung und Lernen (Sportpsychologie)
  • Kultur und Gesellschaft (Sportsoziologie)

Studien in (außer-)schulischen Berufsfeldern des Sports

  • Eignungspraktikum in der Schule
  • Außerschulisches Berufsfeldpraktikum
  • Praxissemester in der Schule

...attraktive Studienangebote

  • ein abwechslungsreiches Studium mit einem breiten und differenzierten Lehrangebot in Theorie und Praxis
  • ein interdisziplinäres Studium, in dem das Phänomen Bewegung, Spiel und Sport aus dem Blickwinkel unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen betrachtet wird
  • eine Verbesserung der motorischen Demonstrationsfähigkeit in einer Vielzahl an Sportarten und Bewegungsfeldern in der Halle, im Freien und auf Exkursionen
  • verschiedene didaktische Konzepte zur Vermittlung von Schulsportinhalten unter Berücksichtigung pädagogischer Perspektiven
  • mehrere (außer-)schulische Praktika mit reflektierten Unterrichtserfahrungen und wissenschaftlich fundierten Studienprojekten im Sinne des „forschenden Lernens“
  • unterschiedliche Veranstaltungsformen und abwechslungsreiche methodische Gestaltungen in der Lehre

...nette Menschen

  • namhafte ProfessorInnen sowie kompetente und freundliche Lehrende
  • eine angenehme Atmosphäre und tolle Gemeinschaft unter den Studierenden
  • umfassende Beratung und Information sowie intensive Betreuung durch die Lehrenden und die Fachschaft
  • eine Unterstützung im Studium durch erfahrene und engagierte TutorInnen und MentorInnen

...angenehme Rahmenbedingungen

  • viele attraktive Fächerkombinationen im Rahmen der gestuften Bachelor-Master-Lehramtsausbildung
  • ein idyllisch gelegenes, überschaubares Sportinstitut mit vielfältigen Sportanlagen
  • kurze Wege auf dem Campus der TU Dortmund und schmackhaftes Mensa-Essen
  • eine grüne, sportbegeisterte Stadt mit sehr guten Verkehrsanbindungen

… dann bist Du am Sportinstitut der TU Dortmund genau richtig!!



Dateiname Dateigröße Letzte Änderung
Flyer Sport studieren - TUs in Dortmund
13,74 MB
25. Apr 2012 - 11:25

Inhaltsverzeichnis

1 Studiengäge im Fach Sport

Das Fach Sport kann im Rahmen des Lehrerausbildungsgesetzes aus dem Jahr 2016 (LABG 2009 neugefasst durch Gesetz vom 26.04.2016) in allen Bachelor- und Master-Studiengängen der Lehrerausbildung an der Technischen Universität Dortmund studiert werden:


Das Institut für Sport und Sportwissenschaft der TU Dortmund ist neben der Sporthochschule Köln die einzige Hochschuleinrichtung in Nordrhein-Westfalen, in der das Fach Sport in allen Lehramtstudiengängen studiert werden kann (Stand: September 2010). Die SportlehrerInnenausbildung steht somit im Mittelpunkt der Lehre und Forschung, unterstützt durch Kooperationen mit der zweiten und dritten Phase der LehrerInnenbildung (Vorbereitungsdienst und Lehrerfortbildung). Eine enge Verzahnung von Forschung und Lehre sowie sportwissenschaftlichen, sportpraktischen und schulpraktischen Erkenntnissen und Anforderungen im Hinblick auf den Schulsport ist selbstverständlich. Dies dient auch der Vorbereitung auf andere außerschulische vermittlungsorientierte Berufsfelder im Sport.

Im Rahmen von Nebenfachvereinbarungen besteht zudem die Möglichkeit, das Fach Sport in anderen Bachelor-/Master-Studiengängen zu studieren:

  • Bachelor „Erziehungswissenschaft“
  • Bachelor und Master „Journalistik“
  • Bachelor „Angewandte Sprachwissenschaften“
  • Bachelor „Statistik“

2 Fächerkombinationen

Das Fach Sport kann in allen Bachelor-/Master-Lehramts-Studiengängen mit einer Vielzahl von Fächern als zweites Fach kombiniert werden. Folgende sind möglich:

Lernbereich, Unterrichtsfach,
berufliche oder sonderpädagogische Fachrichtung
G
HRSGe
GyGe
BK
SF
Chemie XXX
Deutsch XXX
Elektrotechnik *) X 
Englisch XX
Evangelische Religionslehre XX
Informatik X
Katholische Religionslehre XX
Maschinenbautechnik *) X
Mathematik XXXX
Mathematische Grundbildung X X
Physik XXX
(Praktische) Philosophie XX
Sonderpädagogischer Förderschwerpunkt
Geistige Entwicklung X
Körperliche und motorische Entwicklung XX
Emotionale und soziale Entwicklung XX
Lernen XX
Sehen / Sprache XX
Sozialpädagogik X
Sozialwissenschaften XX
Sprachliche Grundbildung X X
Wirtschaftswissenschaften X
Legende:
  • G = Lehramt an Grundschulen
  • HRSGe = Lehramt an Haupt-, Real-, Sekundar- und Gesamtschulen
  • GyGe = Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen
  • BK = Lehramt an Berufskollegs
  • SF = Lehramt für Sonderpädagogische Förderung
  • X = Kombination möglich
  • O = besondere Zugangsvoraussetzung für den Bachelor oder Master, siehe rechte Spalte

Weitere Informationen zum Studienaufbau der einzelnen Lehramtsstudiengänge, zu den Praxisphasen im Lehramtsstudium und zu den Bewerbung- und Einschreibungsmodalitäten bei Fächern mit und ohne NC finden sich unter: www.dokoll.tu-dortmund.de/cms/de/Lehramtsstudium/.


3 Studiendauer, Studienbeginn und Zulassungsvoraussetzungen

Studiendauer und -beginn für alle Studiengänge der Lehrerausbildung

  • Bachelor (6 Semester): Wintersemester
  • Master (4 Semester): Winter- und Sommersemester

Zulassungsvoraussetzungen im Fach Sport


4 Ziele und Inhalte der Studiengänge im Fach Sport

Die Bachelorstudiengänge sollen auf ein Studium des jeweils entsprechenden Lehramts-Master und gleichzeitig auf die Arbeit in unterschiedlichen Berufsfeldern vorbereiten. Die Masterstudiengänge dienen der Spezialisierung der wissenschaftlichen Grundlagen für das ausgewählte Lehramt. Durch das Bachelor- und Master-Studium des Faches Sport sollen die Studierenden sportwissenschaftliche, sportdidaktische und sportpraktische Kompetenzen erwerben, in die Reflexionen im Hinblick auf die Anforderungen der Praxis schulischer und außerschulischer Handlungsfelder des Sports eingebunden sind. Diese Kompetenzen werden in den folgenden drei aufeinander bezogenen Studiengebieten erworben:


Hinweis: Durch Anklicken der einzelnen Arbeitsbereiche erhält man weitere Informationen zu den jeweiligen Zielsetzungen und Aufgabenschwerpunkten.
Studiengebiet I: Theorie und Praxis der Bewegungs- und Sportbereiche
I.1 Leichtathletik
I.2 Gerätturnen
I.3 Gymnastik/Tanz
I.4 Schwimmen
I.5 Rückschlagspiele (z.B. Badminton, Tennis, Tischtennis, Volleyball)
I.6 Wurfspiele (z.B. Basketball, Handball)
I.7 Torschussspiele (z.B. Fußball, Hockey)
I.8 Gesundheits- und Natursport (z.B. Bootssport, Fitnesssport, Kampfsport, Rollsport, Wintersport, Bewegungsfelder / Psychomotorik)
Studiengebiet II: Sportwissenschaftliche Arbeitsbereiche
II.1 Leistung und Gesundheit (Sportmedizin)
II.2 Training und Bewegung (Trainings- und Bewegungswissenschaft)
II.3 Schule und Unterricht (Sportdidaktik)
II.4 Erziehung und Bildung (Sportpädagogik)
II.5 Entwicklung und Lernen (Sportpsychologie)
II.6 Kultur und Gesellschaft (Sportsoziologie)
Studiengebiet III: Studien in schulischen und außerschulischen Berufsfeldern des Sports
III.1 Überprüfung der Lehrereignung (Eignungspraktikum in der Schule)
III.2 Erkundung sportlicher Berufsfelder (Außerschulisches Berufsfeldpraktikum)
III.3 Empirie und Praxis des Sportunterrichts (Praxissemester in der Schule)

In den sportpraktischen Seminaren des ersten Studiengebietes stehen sowohl didaktische Fragestellungen bzgl. der Vermittlung der genannten Bewegungs-, Spiel- und Sportformen als auch die Entwicklung der motorischen Demonstrationsfähigkeit der TeilnehmerInnen in einer engen Theorie-Praxis-Verknüpfung im Vordergrund. Eine Betrachtung des Phänomens "Bewegung, Spiel und Sport" aus der Sicht der sechs sportwissenschaftlichen Arbeitsbereiche ist Gegenstand der Vorlesungen und Seminare des zweiten Studiengebietes, die durch unterschiedliche Organisationsformen und methodische Zugänge unterstützt werden. In beiden Studiengebieten wird immer eine enge Verbindung zu schulischen, aber auch außerschulischen Handlungsfeldern des Sports hergestellt. Im Zentrum des dritten Studiengebietes stehen Praktika in verschiedenen schulischen und außerschulischen Berufsfeldern des Sports. Sie werden durch Lehrveranstaltungen vorbereitet, begleitet und ausgewertet. Unterrichtliches und forschendes Lernen sind dabei leitend. Das Eignungspraktikum sollte bereits vor Beginn des Studiums absolviert werden, muss aber erst spätestens zum Ende des Studiums nachgewiesen werden (weitere Infos: www.Elise.nrw.de).


5 Modulangebot im Fach Sport

Alle Bachelor-/Master-Studiengänge sind modularisiert. Ein Modul erstreckt sich i.d.R. über zwei Semester und besteht aus mehreren Lehrveranstaltungen, die inhaltlich aufeinander bezogen sind und mit einer oder mehreren Prüfungen abgeschlossen werden. Das Studienangebot im Fach Sport an der TU Dortmund basiert auf folgender Modulstruktur inklusive Praktika:


Die Module A, C, D, E, H und I beziehen sich auf das Studiengebiet I, die Module B, F, G, J, K und L auf das Studiengebiet II, das Eignungspraktikum sowie das außerschulische Praktikum mit dem Begleitseminar und das Praxissemester in der Schule mit dem Theorie-Praxis-Modul Sport gehören zum Studiengebiet III, wobei auch in allen anderen Modulen Bezüge zu den unterschiedlichen schulischen und außerschulischen Berufsfeldern des Sports hergestellt werden.

Das Modulangebot ist in allen drei Studiengebieten durch drei Ausbildungsstufen gekennzeichnet, die aufeinander aufbauen (Sequentialität):


Die Grundlagen- und Vertiefungsmodule sowie Praktika sind im Bachelor und die Spezialisierungsmodule sowie das schulische Praxissemester im Master zu absolvieren, wobei in jedem Studiengang aufgrund der unterschiedlichen Vorgaben zu den Studienumfängen eine andere Anzahl an Modulen vorgegeben ist. In allen Lehramtsstudiengängen sind jedoch die Module A, B, C, D und G im Bachelor sowie die Module H bzw. I und K im Master immer vertreten, was einen möglichen Wechsel des Lehramtsstudienganges während des Studiums erleichtert.


6 Studienbegleitende Prüfungen

Alle Module werden durch sog. Studienleistungen, Teilleistungen oder Modulprüfungen studienbegleitend abgeschlossen -u.a. in Form von Hausarbeiten, Klausuren, mündlichen Prüfungen und sportpraktischen Prüfungen. Bis auf die Prüfungen in den beiden Basismodulen A und B werden alle benotet. Hinzu kommen eine Bachelor- und eine Masterarbeit, die im 1. oder 2. Unterrichtsfach oder in den Bildungswissenschaften (Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychologie) erstellt werden kann. In der Summe führen diese Prüfungen zum Erwerb des Bachelor- bzw. Master-Abschlusses. Die Fach- sowie Bachelor- bzw. Master-Note lässt sich nach den Vorgaben der jeweiligen Prüfungsordnung errechnen.

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Bachelor-/Master-Studiengängen im Fach Sport finden sich auf dieser Homepage unter der Rubrik „Studium“.


7 Der Weg in die Schule

Der Weg in den Schuldienst verläuft im Rahmen des Neuen Lehrerausbildungsgesetzes 2009 wie folgt:


(Quelle: http://www.tu-dortmund.de/bml/html/studium.html)

Weitere Informationen zum Neuen Lehrerausbildungsgesetz und zur Lehrerausbildung an der TU Dortmund finden sich auf der Homepage-Seite des Dortmunder Kompetenzzentrum für Lehrerbildung und Lehr-/Lernforschung (DoKoLL) unter:
www.dokoll.tu-dortmund.de/cms/de/Lehramtsstudium


8 Berufsaussichten für LehrerInnen

Zur Einschätzung der Berufsperspektiven von angehenden LehrerInnen werden immer wieder Prognosen zum Lehrerbedarf in den kommenden Jahren erstellt. Speziell für NRW finden sich schulform- und fächerspezifische Berechnungen des Ministeriums für Schule und Weiterbildung zum Lehrerbedarf bis 2030 unter: www.schulministerium.nrw.de/ZBL/Chancen

Eine Übersicht über die Lehrerbedarfsprognosen der anderen Bundesländer der BRD bietet die Agentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit der Kultusministerkonferenz unter:
www.studienwahl.de/de/studieren/studienfelder/lehraemter/einfuehrung0223.htm


9 Flyer „Sportstudium in Dortmund“

Alle Informationen dieser Seite sind im folgenden Flyer zusammengefasst:

Dateiname Dateigröße Letzte Änderung
Sportstudium in Dortmund - Flyer (Wird in Kürze veröffentlicht)
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Inhaltsverzeichnis


In der universitären Ausbildung gibt es unterschiedliche Typen von Lehrveranstaltungen. Im Folgenden werden die gängigen Lehrveranstaltungsarten des Faches Sport charakterisiert und durch einige Fotos visualisiert.


1 Vorlesung

In Vorlesungen wird wissenschaftliches Grundlagen- und Spezialwissen vermittelt, in Themenbereiche eingeführt und ein Überblick über die Forschungslage und –methoden der jeweiligen Fachdisziplin gegeben. Zusammenhängende Vorträge und Präsentationen von Lehrenden können mit Dialogen und Übungen der Studierenden wechseln. Zur Vor- und Nachbereitung der Vorlesungen werden in der Regel von den Lehrenden die Powerpoint-Präsentationen oder Skripte zur Vor- und Nachbereitung der Vorlesung herausgegeben.

Im Fach Sport werden ausschließlich im Basismodul B Einführungsvorlesungen zu jeweils zwei benachbarten Arbeitsbereichen als Pflichtveranstaltungen angeboten: „Bewegung, Training und Gesundheit“ (Arbeitsbereiche 1 und 2), „Sportunterricht und Erziehung“ (Arbeitsbereiche 3 und 4) sowie „Sport, Individuum und Gesellschaft“ (Arbeitsbereiche 5 und 6). Aktuell besteht in Vorlesungen keine Anwesenheitspflicht. Eine aktive Teilnahme wird jedoch empfohlen, da regelmäßig Testate stattfinden oder Aufgaben zum Selbststudium besprochen werden. Die Vorlesungen zu den Arbeitsbereichen 1/2 und 5/6 sind mit einer unbenoteten Klausur oder mündlichen Prüfung abzuschließen, wobei die Zuordnung der Prüfungsform zum jeweiligen Arbeitsbereich durch die Studierenden frei wählbar ist.



2 Tutorium

Tutorien ergänzen Vorlesungen. Sie dienen der Vertiefung des Vorlesungsstoffes, indem konkrete Arbeitsaufgaben in Einzel- oder Partnerarbeit bearbeitet und die Ergebnisse im Tutorium vorgestellt und besprochen werden. Tutorien werden von Studierenden im höheren Fachsemester (sog. „Tutoren/Tutorinnen“) geleitet, die sich durch besondere Kompetenzen in der jeweiligen Fachrichtung auszeichnen.

Im Fach Sport werden Tutorien im Rahmen der Veranstaltung „Einführung in das Studium Sport und wissenschaftliche Arbeitstechniken“ im Basismodul B angeboten. Hier werden Themen aus der Vorlesung wie bspw. Literatur- und Textarbeit, die Erstellung von Seminar- und Hausarbeiten oder Referaten und die Vorbereitung auf die beiden Teilleistungen im Basismodul B durch die Bearbeitung von Übungsaufgaben vertiefend behandelt. Die Teilnahme ist verpflichtend.


3 Sportwissenschaftliches Seminar

In sportwissenschaftlichen Seminaren werden im Wechsel von Vortrag, Präsentation und Diskussion sowie Einzel-, Partner- und Gruppenarbeiten etc. wissenschaftliche Fragestellungen mit Hilfe von Literaturstudien behandelt und wissenschaftliche Erkenntnisse erweitert. Im Unterschied zur Vorlesung erfolgt hier die aktive Erarbeitung einzelner Seminarthemen durch die Studierenden. Die individuelle Bearbeitung von Texten, die Übernahme von Seminargestaltungen und Referaten oder die Anfertigung von Seminarprotokollen sind typische Arbeitsweisen im Seminar und dienen der selbstständigen und kritischen Auseinandersetzung der Studierenden mit sportwissenschaftlichen Themenstellungen. Seminare können die Planung, Durchführung und Auswertung von kleinen Studienprojekten in der Eigenverantwortung von Studierenden einschließen (sog. „Projektseminare“).

Sportwissenschaftliche Seminare werden im Fach Sport in den Vertiefungsmodulen F und G sowie den Spezialisierungsmodulen J, K und L in wöchentlich einmal stattfindenden Präsensveranstaltungen, seltener als Blockveranstaltungen angeboten. Entweder sind durch die Studienordnung Seminarthemen verpflichtend vorgesehen (Module F, G und K) oder es können aus dem Seminarangebot eines Modules einzelne Themen ausgewählt werden (Module J, K und L). Die Teilnahme an Seminaren ist verpflichtend. Die Kompetenzen und Themen, die in den Seminaren vermittelt wurden, werden in Form einer benoteten mündlichen Prüfung oder Klausur überprüft.


4 Sportpraktisches Seminar

In sportpraktischen Seminaren innerhalb des Studiengebietes „Theorie und Praxis der Bewegungs- und Sportbereiche“ stehen sowohl didaktische Fragestellungen bzgl. der Vermittlung der ausgewählten Bewegungs-, Spiel- oder Sportform als auch die Weiterentwicklung der sportmotorischen Demonstrationsfähigkeit der Studierenden im Vordergrund. Darüber hinaus können auch Lehrversuche von den Studierenden geplant, mit den Kommilitonen durchgeführt und ausgewertet werden. Sportpraktische Seminare finden in der Regel in der Sport- oder Schwimmhalle oder auf dem Sportplatz statt, d.h. sportpraktisches Handeln und sportwissenschaftliche Reflexion werden in einem engen Theorie-Praxis-Bezug aufeinander bezogen.

Sportpraktische Seminare werden im Basismodul A sowie in den Vertiefungsmodulen C, D, E und in den Spezialisierungsmodulen H und I angeboten. Entweder sind durch die Studienordnung Sportarten bzw. Bewegungsbereiche verpflichtend vorgegeben (Module A, C und I) oder es können aus dem Seminarangebot eines Modules einzelne Themen ausgewählt werden (Module D, E, H und I). Die aktive Teilnahme an Seminaren ist verpflichtend. Die dort vermittelten sportwissenschaftlichen und sportpraktischen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten werden je nach Studiengang in einer benoteten oder unbenoteten Klausur und sportpraktischen Prüfung pro Seminar überprüft.


5 Grundlagenkurs

Sportpraktische Grundlagenkurse sind Tutorien, in denen die Teilnehmer(innen) gezielt auf die sportpraktische Prüfung und Klausur in der gewählten Sportart vorbereitet werden. Sie werden von Tutoren/Tutorinnen geleitet, d.h. Studierenden im höheren Fachsemester, die sich durch besondere Kompetenzen in der jeweiligen Sportart auszeichnen. Die Teilnahme an diesem zusätzlichen Unterstützungsangebot, das nicht Teil der Studienordnungen und des darin definierten Arbeitsaufwandes ist, ist in der Regel freiwillig. Entscheidet man sich jedoch für eine Teilnahme, so ist die regelmäßige Anwesenheit erforderlich.

Grundlagenkurse werden im Fach Sport im Basismodul A und in den Vertiefungsmodulen C, D und E angeboten.


6 Exkursion

Exkursionen dienen der Einführung und Vertiefung in solche Sportbereiche und Bewegungsfelder, deren Besonderheit die Durchführung außerhalb des Hochschulortes erforderlich macht (bspw. Schnee- oder Wassersportarten). Die Zielsetzungen der Exkursionen entsprechen den Intentionen der sportpraktischen Seminare, jedoch wird auch die Planung, praktische Durchführung und Auswertung einer Exkursion zum Gegenstand der Veranstaltung. Exkursionen finden in der Regel als Blockveranstaltungen über ein bis zwei Wochen in der vorlesungsfreien Zeit statt und gehen mit Fahrt- und Unterbringungskosten für die Teilnehmer(innen) einher. Die Teilnahme ist verpflichtend.

Exkursionen finden im Fach Sport in dem Vertiefungsmodul E sowie dem Spezialisierungsmodul H bzw. I statt. Hier können Exkursionssportarten aus dem Angebot der Hochschule ausgewählt werden, je nach Studienordnung verpflichtend oder freiwillig. In jeder Exkursion sind Aufgaben bei der Planung, Durchführung und Auswertung derselben im Rahmen der aktiven Teilnahme zu übernehmen. In etlichen Exkursionen wird wie in den sportpraktischen Seminaren eine benotete sportpraktische Prüfung und Klausur angeboten.


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Flyer Exkursionen
664,22 kB
24. Mär 2017 - 14:48

7 Praktikum

In Praktika werden theoretische Studien und praktische Erfahrungen in der Schule und in außerschulischen Berufsfeldern des Sports miteinander verknüpft. Sie sollen es den Studierenden ermöglichen, die Realität ausgewählter Berufsfelder in Orientierung an wissenschaftliche Theorieansätze verstehen zu lernen, sich mit Theorieansätzen, Praxisphänomenen und der eigenen Lehrerpersönlichkeit kritisch-konstruktiv auseinanderzusetzen und auf dieser Grundlage Schwerpunkte für das weitere Studium zu setzen. Die Planung, Durchführung und Auswertung von Unterrichts- bzw. Lehrversuchen sowie kleiner Studienprojekte sind Gegenstand der Praktika. Sie werden durch sportwissenschaftliche (Projekt-)Seminare vorbereitet, begleitet und ausgewertet. Unterrichtliches und forschendes Lernen sind dabei leitend.

Im Fach Sport werden außerschulische Praktika im Modul „Berufsfeldpraktikum“ und schulische Praxisphasen im Rahmen des Praxissemesters und dem damit verbundenen „Theorie-Praxis-Modul“ verlangt. Das Berufsfeldpraktikum muss in einem der beiden Fächer absolviert werden und wird von anderen Fächern auch als Praktikum in der Schule angeboten. Das Praxissemester wird von Vertreter(innen) aus beiden Fächern und den Bildungswissenschaften in Kooperation mit Seminar- und Fachleiter(innen) aus den Zentren für schulpraktische Studien (sog. 2. Phase der Lehrerausbildung) vorbereitet, begleitet und ausgewertet. In allen Fällen sind wissenschaftlich fundierte Praktikumsberichte als Modulabschluss zu erstellen.