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Inhaltsverzeichnis


Es gibt für Studierende verschiedene Möglichkeiten, Unterstützungen zur Finanzierung des Studiums zu erhalten. Eine Auswahl wird im Folgenden vorgestellt:

1 Stipendien

Deutschlandstipendien

Das Deutschlandstipendium fördert begabte und leistungsstarke Studierende. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten werden im Rahmen dieses Stipendiums mit je 300 Euro im Monat unterstützt. 150 Euro zahlen private Förderer, 150 Euro steuert der Bund bei.


Die Stipendien werden nach Leistung vergeben. Neben den erbrachten Studienleistungen und dem bisherigen Werdegang sollen auch gesellschaftliches Engagement, die Bereitschaft,Verantwortung zu übernehmen oder besondere soziale, familiäre oder persönliche Umstände berücksichtigt werden. Um sich für ein Stipendium zu bewerben,sollten sich die Studierenden an die jeweiligen Ansprechpartner ihrer Fakultät wenden(im Fach Sport:Fachberater Jürgen Swoboda).


Stipendien für angehende Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund

Spezielle Stipendien für angehende Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationshintergrund (Studienanfänger und Studierende des Lehramtsstudiums sowie Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst) bietet die Hertie-Stiftung gemeinsam mit mehreren Kooperationspartnern an. Die Förderung läuft über zwei Jahre und beinhaltet sowohl eine finanzielle Unterstützung als auch Seminar- bzw. Fortbildungsangebote. Weitere Informationen befinden sich unter: http://www.horizonte.ghst.de


Weitere Stipendien-Anbieter

Es gibt eine Vielzahl privater Stiftungen, die Stipendien vergeben. Eine Übersicht zu den aktuellen Stipendienprogrammen mit Erläuterungen zu der Art der Förderung, den Voraussetzungen und das Antragsverfahren etc. bietet das Bundesministerium für Bildung und Forschung unter: http://www.stipendienlotse.de


Auch der Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. gibt auf seiner Homepage einen Überblick über die Arbeit der einzelnen Stiftungen auf dem Gebiet der Studienförderung unter: http://www.stiftungen.org/


2 BAföG

Es gibt verschiedene Formen der staatlichen Unterstützung durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Studierende erhalten die Förderung grundsätzlich zur Hälfte als Zuschuss und zur Hälfte als zinsloses Staatsdarlehen. Die Rückzahlung ist auf max. 10.000 Euro begrenzt. Weitere Informationen über die Voraussetzungen, das Antrags- und Rückzahlungsverfahren etc. finden sich unter: http://www.das-neue-bafoeg.de


Die Anträge auf Ausbildungsförderung können direkt auf der Homepage des BAföG-Amtes der TU Dortmund online ausgefüllt werden: http://www.stwdo.de/BAfoeG-Antraege.57.0.html


Weitere Informationen finden sich unter http://www.stwdo.de und im folgenden Flyer:

Dateiname Dateigröße Letzte Änderung
Bafög Flyer
40,58 kB
16. Apr 2012 - 16:12

Ansprechpartner im Fach Sport: AOR Jürgen Swoboda


3 Darlehen

Studienabschlussdarlehen der Darlehenskasse der Studentenwerke NRW

In der Endphase des Studiums kann das sog. Studienabschlussdarlehen der Darlehenskasse der Studentenwerke im Lande Nordrhein-Westfalen e.V zur Finanzierung der Kosten der Lebensführung und des studienbedingten Aufwandes in Anspruch genommen werden, wenn andere Förderungswege nicht oder nicht mehr bereitstehen. Für die maximal letzten 18 Monate des Studiums können Studierende mit einem Darlehen bis zu einer Höhe von 9000 Euro gefördert werden. Die Fördermittel werden in Monatsraten ausgezahlt, die monatliche Auszahlungsrate kann bis zu 1.000 Euro betragen. Bei Bedarf ist auch eine Aufteilung des maximal möglichen Förderungsbetrages auf den Bachelor- und den anschließenden Masterstudiengang möglich. Das Darlehen ist zinslos, zum Ausgleich der Eigenkosten werden 5% der Darlehenssumme einbehalten. Zwölf Monate nach dem Ende der Förderung sind monatlich 150 Euro zurückzuzahlen. Für weitere Informationen siehe unter:  http://www.stwdo.de/Darlehenskasse-NRW.56.0.html


Bildungskredit der Bundesregierung

Die Bundesregierung bietet SchülerInnen und Studierenden in fortgeschrittenen Ausbildungsphasen die Möglichkeit, einen zinsgünstigen Kredit nach Maßgabe der Förderbestimmungen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Anspruch zu nehmen. Ziel dieser Förderung ist die Sicherung und Beschleunigung der Ausbildung oder die Finanzierung von außergewöhnlichem, nicht durch das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erfasstem Aufwand, um die Ausbildung zu verkürzen bzw. den Abbruch der Ausbildung aufgrund fehlender finanzieller Mittel zu vermeiden. Die Förderung erfolgt unabhängig vom Vermögen und Einkommen des Antragstellers/der Antragsstellerin und seiner/ihrer Eltern. Weitere Infos unter: www.bva.bund.de/DE/Home/home_node.htmle


Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank)

Für die Dauer von in der Regel 10 Fachsemestern (höchstens 14 Fachsemester) bietet die KfW-Bank zinsgünstige Kredite mit einem Darlehensbetrag von 100 bis max. 650 Euro monatlich an, unabhängig vom eigenen Einkommen und Vermögen oder dem der Eltern/des Ehegatten. Es sind keine Sicherheiten erforderlich. Die Verzinsung des Kredites ist variabel und wird halbjährlich an die Kapitalmarktentwicklung angepasst. Weitere Infos unter: www.kfw-foerderbank.de


Darlehensangebote von privaten Banken und Sparkassen

Die Zahl der Angebote ist umfangreich und sehr unterschiedlich. Da die Konditionen häufig wechseln, kann hier kein Überblick gegeben werden. Weitere Informationen sind direkt bei den Banken und Sparkasse einzuholen.

Das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) testet seit 2006 Studienkredite, um auf diesem Markt für Transparenz und Orientierung zu sorgen. Folgende CHE-Studienkredit-Testergebnisse sind abrufbar:


Dateiname Dateigröße Letzte Änderung
CHE Studienkredittest 2010
607,86 kB
16. Apr 2012 - 16:12
CHE Studienkredittest 2008
458,27 kB
16. Apr 2012 - 16:12