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Sportstudentin holt Rudergold bei Olympia

Bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro konnte die Dortmunder Sportstudentin Lisa Schmidla einen weiteren tollen Erfolg in ihrer Ruderkarriere erzielen. Nachdem die geplanten Endläufe wegen schlechten Wetters 2x verschoben werden mussten, holte sich der Frauen-Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes mit Lisa Schmidla, Julia Lier, Carina Bär und Annekatrin Thiele in der Lagune am Zuckerhut mit einen fulminanten Schlussspurt nach der Weltmeisterschaft in Amsterdam auch Olympiagold. Bis zur 1500-Meter-Marke liegt das deutsche Boot noch auf Rang zwei hinter den Polinnen. Dann erhöhte Schlagfrau Schmidla die Frequenz und im Ziel hat das erst vor wenigen Wochen umbesetzte Boot eine knappe Sekunde Vorsprung.

Lisa Schmidla: "Wir sind gut ins Rennen gekommen, wussten dass wir ein starkes Finish haben und uns die Polinnen nicht weit wegfahren konnten!“ Nachdem diese lange Zeit in Führung lagen, wurden sie auf den letzten 500m von den Deutschen noch abgefangen und mussten auch die Holländerinnen vorbei ziehen lassen.

Hinter den deutschen Damen kamen die Niederlande, Polen, Ukraine, USA und China ins Ziel.

1.Deutschland (Lisa Schmidla, Julia Lier, Carina Bär, Annekatrin Thiele) - 06:49.39
2.Niederlande - 06:50.33
3.Polen - 06:50.86
4.Ukraine - 06:56.09
5.Vereinigte Staaten von Amerika - 06:57.67
6.China - 06:59.45

Journalistikstudentin Lisa Schmidla, die für den Krefelder Ruderclub startet, studiert in Dortmund Sport als Nebenfach und hat in ihrer Ausbildung schon die entsprechende Ruderveranstaltung beim ehemaligen Olympiasieger Volker Grabow mit Bravour absolviert.

Die Reaktionen nach den Gold-Läufen
11.08.16 15.48 Uhr: Das sagen die Gold-Mädels aus dem Frauen-Doppelvierer:

Carina Bär: "Also es ist schon so, dass wir uns vornehmen, nicht auf andere Boote zu achten. Aber im Augenwinkel haben wir die anderen Boote schon gesehen. Schlagfrau Lisa Schmidla hat aber einen super Schlag vorgegeben."

Julia Lier: "Wir müssen natürlich immer an uns glauben. Wir sind cool geblieben. Wir wussten, wo unsere Stärken sind und die sind hinten raus. Das haben wir super umgesetzt."

Annekathrin Thiele: "Wir haben uns gestern schon überlegt: Wenn wir hinten liegen, reißen wir uns zusammen und dann schaffen wir das. Und das haben wir."

Lisa Schmidla: "Wir haben an uns geglaubt und wir haben es geschafft, hinten den Vorsprung herauszufahren."

Zurück   (12.08.2016)